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Vom Hof auf den Tisch

Im Mai 2020 hat die EU-Kommission unter Führung von Ursula von der Leyen die Langfriststrategie „Vom Hof auf den Tisch“ (Farm-to-Fork) mit dem Ziel, ein faires, gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem zu implementieren, vorgelegt. Zur selben Zeit veröffentlichte die Kommission die Biodiversitätsstrategie 2030. Beide Strategien sind die zentralen Bestandteile des europäischen Green Deal.

 

Bereits in den Jahren 2016 und 2017 wurde agrathaer von der EU-Kommission zur High-Level FOOD 2030 Konferenz eingeladen, um die Farm-to-Fork Strategie als einer der Hauptakteure auszuarbeiten. Es liegt demzufolge nahe, dass agrathaer durch die Vernetzung mit nationalen und internationalen Partnern in den Bereichen Landnutzung, Nachhaltigkeitsbewertung, Ernährungssysteme und Lebensmittelhandwerk, diverse Projekte entlang der Farm-to-Fork Strategie begleitet, initiiert und unterstützt.

 

 

Ziele der Farm-to-fork-Strategie

 

Umweltschutz und Erhalt der Biodiversität
Bekämpfung des Klimawandels
Gerechte Einkommen in der Lebensmittelkette
Ausweitung des ökologischen Landbaus
Sichere Versorgung mit erschwinglichen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln

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Unsere Projekte entlang der Farm-to-fork-Strategie

FoodSHIFT2030

Was ist das Ziel des Projekts

FoodSHIFT2030 richtet FoodSHIFT Accelerator Labs zur Reifung, Kombination, Hochskalierung und Multiplikation bestehender Innovationen im Lebensmittelsystem in neun führenden Stadtregionen und FoodSHIFT Enabler Labs in siebenundzwanzig nachfolgenden Stadtregionen ein.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Dieses Projekt ist eng mit dem Ziel verbunden, ein gesünderes und nachhaltigeres EU-Lebensmittelsystem voranzubringen, das ein Eckpfeiler des europäischen Green Deals ist. Genauer gesagt trägt es dazu bei, sicherzustellen, dass die Europäer gesunde, erschwingliche und nachhaltige Lebensmittel erhalten, insbesondere in den Stadtregionen. Der FoodSHIFT2030-Ansatz konzentriert sich auf die Unterstützung von Innovationen im Hinblick auf einen schnellen Übergang des europäischen Lebensmittelsystems bis 2030, der notwendig ist, um die drängenden Herausforderungen für die Lebensmittel- und Ernährungssicherheit anzugehen, einen Beitrag zu der Verpflichtung der EU zu leisten, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren, und die Verbindungen zwischen Stadt und Land sowie Partnerschaften zwischen Stadt und Land wiederzubeleben, um die Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu sichern und trägt insbesondere zu SDG 12 „Verantwortungsbewusster Konsum und Produktion" bei.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

agrathaer leitet die Arbeiten zum Thema „Multiplying the Impact", bei denen die FoodSHIFT Accelerator Labs zum Transfer von Wissen und Lösungen innerhalb jeder am Projekt beteiligten Stadtregion, zwischen diesen Stadtregionen und zu anderen Stadtregionen in ganz Europa, beitragen werden. Dies geschieht durch eine bestimmte Anzahl von Wissensvermittlungsinstrumenten und Medien, wie z. B. Lernveranstaltungen, Besuche zum Wissensaustausch, Roadshows, Städtepartnerschaften, Faktenblätter, Handbücher, Webinare zum Erfahrungsaustausch, Videoclips sowie ein Wiki und spezielle Webseiten mit Links auf der FoodSHIFT2030-Internetseite. agrathaer unterstützt auch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. bei der Unterstützung des Berlin Food Policy Council und THF Vision bei der Umsetzung des Berlin Accelerator Labs.

 

 

Weitere Informationen zum Projekt

Lebendige Agrarlandschaften

Was ist das Ziel des Projekts

In drei exemplarischen Regionen werden parallel zur Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen Naturschutzmaßnahmen entwickelt und vor Ort mit Landwirten und Winzern umgesetzt.

Drei Schwerpunkte werden durch die beteiligten Regionen und die Verbundpartner gesetzt − „Summendes Rheinland − Landwirte für Ackervielfalt“, „Steillagenweinbau schafft Vielfalt − Das Moselprojekt“ und „Energiepflanzenanbau und Biodiversität im Münsterland“.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Das Projekt unterstützt die Ziele der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Die erarbeiteten Maßnahmen dienen der nachhaltigen Nutzung sowie dem Schutz und der Entwicklung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft. Auf den Punkt gebracht, bringen wir mehr Biodiversität auf den Acker.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

agrathaer bewertet die Wirksamkeit der Maßnahmen anhand festgelegter Indikatoren und untersucht die Akzeptanz bei den Landwirten. Zielsetzung unserer Arbeit ist es, die Landwirte zu motivieren, vermehrt derartige Projekte durchzuführen und somit dieses Pilotprojekt in die breite Anwendung zu überführen.

 

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transNetz

Was ist das Ziel des Projekts

Die zentrale Frage des Projekts transNetz lautet, wie das Lebensmittelhandwerk zukunftsfest und somit konkurrenzfähig gegenüber den Großunternehmen bleiben bzw. werden kann. Dabei liegt der Fokus auf Innovation. Wissenschaft und Praxis entwickeln gemeinsam Möglichkeiten des Wandels, insbesondere der kleinen Handwerksbetriebe, um sich dauerhaft am Markt etablieren und behaupten zu können.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Ein Ansatz der Innovation im Lebensmittelhandwerk ist die ressoucenschonende, regionale und nachhaltige Lebensmittelproduktion. Eine weitere Verbesserung stellt die zunehmende Digitalisierung dar, die gerade in kleinen Betrieben vorangetrieben und wettbewerbsorientiert ausgerichtet werden muss. In Summe sind beide Schritte richtungsweisend für die Minimierung des ökologischen Fußabdrucks, kostengünstigerer Lebensmittelerzeugung und gerechter Einkommen in der Produktion.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

Das Konzept von agrathaer beruht darauf, ein Netzwerk zwischen Handwerk und Wissenschaft aufzubauen. Da die Akteure aus unterschiedlicheren Richtungen kaum kommen könnten, versteht sich agrathaer als „Brückenbauer“ und schafft eine Umgebung für alle Beteiligten, die dauerhaft Raum für Austausch und folglich Innovation bietet.

 

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SUSTAg

Was ist das Ziel des Projekts

Die vielfältigen Herausforderungen für die zukünftige landwirtschaftliche Produktion, die Produktion von Nahrungsmitteln und Nicht-Nahrungsmitteln zu steigern und gleichzeitig die Umweltauswirkungen zu reduzieren, erfordert eine nachhaltige Intensivierung.

 

Ziel des Forschungsprojektes SUSTAg ist die Identifizierung und Analyse von Möglichkeiten zur nachhaltigen Intensivierung der EU-Landwirtschaft. Dazu werden Optionen für neuartige integrierte Lebensmittel- und Non-Food-Systeme, die eine nachhaltige Intensivierung der europäischen Landwirtschaft ermöglichen sollen untersucht, und für eine Praxistauglichkeit bewertet. Innovative Managementansätze in landwirtschaftlichen Betrieben spielen eine zentrale Rolle. Mithilfe von Anbaumodelsimulationen werden Empfehlungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung, wie neuartige Kulturpflanzen und Fruchtfolgen, Bewirtschaftung von Ernterückständen, Wassermanagement, und Weidelandmanagement, entwickelt.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Durch die nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft soll sichergestellt werden, dass zum einen ausreichend nahrhafte und nachhaltige Lebensmittel produziert werden und gleichzeitig die Umweltauswirkungen für Land, Boden, Wasser und Luft durch diese Landnutzung reduziert werden.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

agrathaer begleitet und koordiniert den Wissenschafts-Praxis-Dialog im Projektvorhaben. Wir übersetzen die wissenschaftlichen Ergebnisse kontinuierlich in Empfehlungen an die landwirtschaftliche Praxis. Gleichzeitig erarbeiten wir Handlungsempfehlungen für die Politik, wie sie die nachhaltige Intensivierung in der Landwirtschaft im Rahmen von politischen Förderinstrumenten unterstützen kann.

 

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MoPlaSa

Was ist das Ziel des Projekts

Der Anbau von Sanddorn ist durch das massive Auftreten der Sanddornfruchtfliege bedroht. Es mangelt allerdings an einer zuverlässigen Bekämpfungsstrategie, die im ökologischen und integrierten Anbau umsetzbar ist.

 

Im Rahmen des Projekts MoPlaSa wird eine modulare Pflanzenschutzstrategie entwickelt, die durch die Kombination der einzelnen Module (z. B. Fallen, Barrieren, Betrachtung der Sortenanfälligkeit etc.) jede Form des Anbaus ermöglicht. Die erfolgsversprechensten Möglichkeiten werden in Handlungsempfehlungen und Anleitungen zur Umsetzung in einem Praxisbuch und Kurzvideos dargestellt.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Das Projekt MoPlaSa setzt an der Wurzel des Ernährungssektors an und fokussiert auf einen Teilbereich an der Basis der nachhaltigen Lebensmittelerzeugung. So stellt der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln insbesondere integriert produzierende Unternehmen und Landwirtschaftsbetriebe des ökologischen Landbaus vor große Herausforderungen. Deren Einsatz ist oft nur sehr begrenzt auf bestimmte von der EU genehmigte Wirkstoffe (insb. biologische Wirkstoffe) oder im Ausnahmefall möglich. Auch die Wirksamkeit der Mittel oder ihre allgemeine Verfügbarkeit stellt häufig eine Hürde dar. Alternative Bekämpfungsstrategien und -maßnahmen sind daher eine bedeutsame Alternative und werden innerhalb des Projekts erforscht und bis zur Anwendungsreife entwickelt.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

agrathaer führt für den Lead-Partner das Projektmanagement durch und verantwortet die praxisgerechte Aufbereitung des innovativen Bekämpfungskonzeptes sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Der Fokus der Arbeit liegt auf der Bearbeitung konkreter, die Praxis betreffender Problemstellungen, die Überführung in innovative Lösungen sowie die Durchführung von praxistauglichen Innovationsprojekten.

 

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StratKIT

Was ist das Ziel des Projekts

Das StratKIT Projekt hat zum Ziel, die öffentliche Beschaffung von Gemeinschaftsverpflegungen im Ostseeraum nachhaltiger zu machen. Hierzu sollen entsprechende Konzepte und Methoden entwickelt und erprobt werden. Die Ergebnisse werden allen Interessenten auf einer Online-Plattform im Sinne konkreter Handlungsempfehlungen zugänglich gemacht.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

StratKIT nutzt den Einfluss der öffentlichen Hand als Multiplikator, um zielgerichtet Impulse für ein nachhaltigeres EU-Ernährungssystem zu setzen. Hierbei steht insbesondere die Gemeinschaftsverpflegung mit gesunden, bezahlbaren und nachhaltigen Lebensmitteln im Vordergrund. Dabei ist eine wichtige Strategie, den Anteil an Biolebensmitteln zu erhöhen, Lebensmittel- und andere Abfälle zu minimieren, Lebensmittel aus artgerechter und nachhaltiger Tierhaltung zu verwenden sowie den Ressourceneinsatz zu verringern.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

agrathaer leitet die Arbeiten zum Thema „Harmonisierung der Nachhaltigkeitsbemühungen im Ostseeraum“. Dies umfasst vielfältige Aufgaben:

  • die Vernetzung der Akteure im Ostseeraum,
  • die Koordinierung und Unterstützung der Kommunikation aus dem Projekt hinaus,
  • die Schaffung einer Online-Wissensplattform, auf der die Ergebnisse des Projektes, Praxisbeispiele und das Netzwerk für alle Interessenten zugänglich sind,
  • die Umsetzung der Ergebnisse in digitale Handlungsempfehlungen für die öffentliche Beschaffung.

Abgesehen davon kooperiert agrathaer mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, um die lokale Situation der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung zu bewerten und entsprechende Strategien mit weiteren lokalen Akteuren zu erarbeiten. Hauptfokus liegt dabei auf den Kantinen der Dienststellen des Landes.

 

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Q2GRAS

Was ist das Ziel des Projekts

Die Grassilage ist neben der Maissilage das wichtigste Grundfutter in der Rinderhaltung. Eine hohe Futterqualität der Grassilage ist die Voraussetzung für hohe Tierleistungen, Tiergesundheit und für geringe Futterkosten. Wie langjährige Analysen zeigen, bestehen erhebliche Qualitätsprobleme, besonders im Hinblick auf die zentralen Qualitätsparameter (Trockenmasse-, Rohprotein- und Energiegehalt).

 

Basierend auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen wurde im Rahmen des Innovationsprojektes ein dynamisches Softwareprognosetool gemeinsam mit Praxisbetrieben entwickelt. Der innovative Lösungsansatz des Projektes besteht darin, dass ein standardisiertes Softwareprognosetool den Landwirt in die Lage versetzt, nicht genutztes Optimierungspotential bezüglich der Silagequalität im Grünland und im Silo im laufenden Wirtschaftsjahr auszuschöpfen, dadurch die Futterkosten für die Milchviehhaltung des Betriebes zu reduzieren und die Wirtschaftlichkeit der Betriebe zu erhöhen.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Q2GRAS unterstützt mit seinen innovativen Apps die landwirtschaftliche Wirtschaftsfuttermittelerzeugung im Betrieb. Die Apps helfen (Eiweiß-)Futtermittelzukäufe zu reduzieren, lokale Ressourcen optimaler zu nutzen und die landwirtschaftliche, innerbetriebliche Kreislaufwirtschaft zu verbessern. Damit wird die nachhaltige Nahrungsmittelerzeugung gestärkt.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

Für die Leitung der operationellen Gruppe war agrathaer zuständig. Vorrangig hat agrathaer die Softwareentwicklung gesteuert bzw. teilweise übernommen. In Workshops wurden die Tools vorgestellt und gemeinsam mit den zukünftigen Anwendern getestet, um Handlungsempfehlungen und Informationsmaterialien für Landwirte und Berater zu erarbeiten. Zusätzlich verantwortete agrathaer den gesamten Bereich der Versuchsdurchführung in den landwirtschaftlichen Betrieben, die Versuchsauswertung sowie die Dateneingabe, Datenpflege und Datenaufbereitung.

 

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Aktion "Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21" & Aktion "Gesunde Umwelt"

Was ist das Ziel des Projekts

Mit den beiden Förderprogrammen „Aktion Gesunde Umwelt“ und „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ unterstützt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) in Brandenburg überwiegend ehrenamtliche Nachhaltigkeits- und Bildungsprojekte.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Einige der geförderten Projekte setzen sich gegen Lebensmittelverschwendung ein, z. B. durch den Aufbau sogenannter „Fairteiler“ oder der Nutzung von Lastenräder zum Transport gespendeter Lebensmittel. In sehr vielen Projekten werden Insektenweiden und -nisthilfen angelegt, häufig verbunden mit einem entsprechenden Bildungsangebot. Aber auch Projekte zum Thema Streuobstwiesen und Erhalt alter Sorten wurden bereits gefördert.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

agrathaer ist als Projektträger für die beiden Förderprogramme verantwortlich. Daraus ergibt sich die Vergabe, Administration und Durchführung der Projekte.

 

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FuFoCo — Future | Food | Commons

Was ist das Ziel des Projekts

Im Bereich der Nahrungsmittelversorgung etablieren sich innovative Modelle, wie etwa Einkaufsgemeinschaften, Mietgärten oder solidarische Landwirtschaft, die die klassische Trennung zwischen Konsumenten und Produzenten in Frage stellen. Das Forschungsprojekt FuFoCo hat zum Ziel, die Akteure aus dieser alternativen Lebensmittelversorgung zu vernetzen und die Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Die untersuchten alternativen Versorgungsnetzwerke stellen eine wichtige Ergänzung zu den bisherigen Modellen der Nahrungsmittelversorgung dar. Sie können daher, insbesondere auch in Zeiten der Krise, einen Beitrag zur Versorgung mit gesunden, bezahlbaren und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln leisten.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

agrathaer organisierte den Wissensaustausch des Projekts. Ergebnis waren eine Projektwebseite, eine Politikbroschüre, die darlegt, wie das Projekt zukünftig umgesetzt werden kann und ergänzend eine Praxisbroschüre mit Handlungsempfehlungen für den Verbraucher.

 

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Beetle Sound Tube

Was ist das Ziel des Projekts

Während der Lagerung von Getreide kann es zu Befall mit Insekten kommen, was zu Verlusten führt und im schlimmsten Fall machen Schimmelgifte die gesamte Ware unbrauchbar. Eine frühe Identifikation von Befall ist für Landwirte und Lagerhalter daher wichtig, um Verluste zu minimieren. Mit dem „Beetle Sound Tube“-System sollen Insekten durch ihre Fraß und Bewegungsgeräusche im Getreide sehr viel früher erkannt werden, als dies mit konventionellen Methoden möglich ist.

 

Neu ist dabei ein Röhrensystem, in dem hochempfindliche Mikrofone stecken und die Insektengeräusche, die um die Röhre herum entstehen, aufnehmen. Im Projekt wird ein akustisches Früherkennungssystem entwickelt und getestet. Am Ende soll Lagerhaltern ein System zur automatischen und zeitnahen Insektenerkennung zur Verfügung stehen.

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Insektenbefall kann in Getreidelagern große finanzielle Verluste verursachen. Befallenes Getreide muss behandelt werden und kann nur zu geringen Preisen verkauft werden. Das System ist eine innovative Methode, Insektenbefall akustisch deutlich früher zu identifizieren, als mit herkömmlichen Fallen oder Temperaturmessungen. Durch den Einsatz von Nützlingen ist der Verzicht auf chemische Begasung möglich, was im Sinne des ökologischen Landbaus ist.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

agrathaer übernimmt die Leitung der operationellen Gruppe sowie die gesamte Projektkoordination. Informationsveranstaltungen, ein Praxishandbuch, Präsentationen auf Messen und Konferenzen sowie umfangreiche PR stellen die Verbreitung der Ergebnisse sicher.

 

Weitere Informationen zum Projekt

AgoraNatura

Was ist das Ziel des Projekts

Das Forschungs- und Umsetzungsprojekt AgoraNatura zielt auf die Potentialanalyse und initiale Umsetzung eines Online-Marktplatzes ab, der um zusätzliche Mittel für Naturschutzmaßnahmen in der Kulturlandschaft wirbt. So können staatliche Programme und Regulierungen durch privat finanziertes, freiwilliges Engagement unterstützt werden. Der Ökosystemleistungsansatz soll dabei helfen, innovative, transparente Angebote zu gestalten und neue Zielgruppen für ein Naturschutzengagement zu gewinnen. AgoraNatura vernetzt dabei Naturschutzinvestoren (Unternehmen, Privatpersonen) und Landnutzer, die Projekte umsetzen möchten (Umweltverbände, Landwirte, Kommunen).

 

Was hat das mit der europäischen „Farm to Fork“-Strategie zu tun?

Auf AgoraNatura setzen sich Menschen gemeinschaftlich und effektiv in ihrer Region für den Naturschutz ein. Die einen durch ihren Einsatz auf der Fläche – das Ansäen, Pflegen oder einen behutsamen Rückzug. Die anderen durch ihre finanzielle Unterstützung. Gemeinsam schaffen sie zusätzliche Naturschutzflächen mit messbarem Mehrwert. Konkret geht es darum, die biologische Vielfalt und die damit verbundenen Naturleistungen − Vielfalt von Pflanzen und Tieren, genetische Vielfalt, Bestäubungs-, Klima- und Wasserleistung − zu fördern und sichtbar zu machen.

 

Was ist die Rolle von agrathaer?

agrathaer kommt die Rolle zu, die Arbeit der Nachfrageforschung und der Angebotsentwicklung in die Gestaltung eines Online-Marktplatzes und in Instrumente zu dessen Bekanntmachung zu übersetzen. Die Vermarktung der Plattform ist wichtig, um potentielle Anbieter und Nachfrager zu erreichen und AgoraNatura als Lösung für schwindende Biodiversität und Ökosystemleistungen als unabhängige Initiiative zu etablieren.

 

Zum Online-Marktplatz AgoraNatura