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Neuigkeiten rund um Agrathaer

Wohin steuert die Landwirtschaft im Rhinluch?
Diskussionsveranstaltung am 9. Juli 2018


In den letzten zwei Jahren wurden Möglichkeiten und Hindernisse der nachhaltigen Intensivierung sowie Neuerungen der Landwirtschaft und regionalen Entwicklung im Rhinluch ausgiebig untersucht. Jetzt wird ein Blick in die Zukunft gewagt. Masterstudenten der HU Berlin haben sich ausführlich mit der Region und Entwicklungsmöglichkeiten ihrer landwirtschaftlichen Nutzung auseinandergesetzt und in Szenarien dargestellt. Diese werden am 9.7.2018 am ZALF in Paulinenaue mit Experten aus der Region diskutiert.

 

 

  

► Einladung
► Projektseite VITAL


Das Projekt VITAL wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative "Joint Programming FACCE-SURPLUS" gefördert. Im Fokus des Projektes steht die Erforschung von Transformationsprozessen europäischer Agrarsysteme hin zu einer nachhaltigen Produktionsintensivierung. Projektpartner sind: agrathaer, INRA, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Polytechnische Universität Valencia und Universität Amsterdam.
 

IFSA2018. Update: Beiträge jetzt veröffentlicht.


►'Streamlining transition towards Sustainable Intensification: The role of societal context and knowledge brokerage' | Katharina Schmidt, Lorena Tudela Marco, Anita Beblek (PDF)

 

Landwirtschaftssysteme: Risiken erkennen und Chancen verbessern

agrathaer leitet eine Session auf der IFSA 2018 auf Kreta

Vom 1. – 5.6. 2018 findet das 13. Europäisches IFSA Symposium in Griechenland statt. Unter dem Motto “Farming System Assosciation Farming systems: facing uncertainties and enhancing opportunities” lädt das Mediterranean Agronomic Institute of Chania auf Kreta ein.
Internationale Wissenschaftler und Praktiker aus den Natur- und Sozialwissenschaften diskutieren darüber, wie nachhaltigere landwirtschaftliche Systeme für die Zukunft gestaltet und umgesetzt werden können.


agrathaer leitet und moderiert die Session: Farming system transitions to balance food production and sustainability: Perspectives from farm to landscape scale, actors and land use, drivers and constraints am Montag, 02.07.2018.

 


In den Sessionbeiträgen werden Ergebnisse des Projektes VITAL vorgestellt und diskutiert. Das Projekt VITAL wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative "Joint Programming FACCE-SURPLUS" gefördert. Im Fokus des Projektes steht die Erforschung von Transformationsprozessen europäischer Agrarsysteme hin zu einer nachhaltigen Produktionsintensivierung. Die Umsetzung erfolgt in ständiger und enger Zusammenarbeit mit Interessengruppen auf betrieblicher, regionaler und europäischer Ebene. Projektpartner sind: agrathaer, INRA, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Polytechnische Universität Valencia und Universität Amsterdam.


  ►VITAL: vital.environmentalgeography.nl
  ►IFSA 2018: www.ifsa2018.gr/en/

  ►alle IFSA-Beiträge: www.ifsa2018.gr/en/proceedings/symposium_proceedings

Lauschangriff auf Schädlinge im Getreide
Insekten-Abhör-Technik im Getreidesilo installiert


Auf dem Fläminger Landwirtschaftsbetrieb Gut Schmerwitz wurde am 26. Juni 2018 erstmals das „Beetle Sound Tube“ System installiert. Hierbei handelt es sich um ein akustisches Frühwarnsystem, das Fraßgeräusche von Vorratsschädlingen im Getreide erkennt.

 

 

Das „Beetle Sound Tube“-System besteht aus mehreren drei Meter langen Röhren, die mit Mikrofon und Datenlogger ausgestattet sind. Zusätzlich gibt es eine Vorrichtung zur Einbringung von Nützlingen. Befinden sich nun ungebetene Gäste, in Form von Insekten, in den Getreidesilos, werden deren sehr leisen Bewegungs- und Fraßgeräusche der Insekten über das Mikrofon erfasst und digital ausgewertet. So kann nicht nur die Schädlingsart bestimmt werden sondern auch die Schädlingsdichte. Diese Informationenermöglichen eine frühzeitige und zielgenaue Bekämpfung der Schädlinge.

 

►zur Pressemitteilung


►weitere Informationen
 

Landwirtschaft im Dialog – Wissenschaftler und Praktiker im Gespräch zum Thema „Nachhaltige Bodennutzung“

„Traktor kontra Regenwurm?“ war die provokante Überschrift der Podiumsdiskussion, die im Rahmen der alljährlichen Brandenburger Landwirtschaftsausstellung 2018 (Brala) in Paaren am Glien stattgefunden hat. Auf dem Podium wurde unter der Moderation von Anita Beblek (agrathaer) rege diskutiert.

Das Thema Unterboden war für viele neu und wurde deshalb mit großem Interesse aufgenommen. Wie Reserven im Unterboden mobilisiert und verfügbar gemacht werden können sind aktuelle Forschungsthemen. Besonders vor dem Hintergrund des Klimawandels und den Einschränkungen beim Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln braucht es gesicherte Erkenntnisse, um stabile Erträge zu erwirtschaften.

Zerstört die Technik das Bodenleben? Die Podiumsteilnehmer: Dr. Jana Epperlein (Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung), Michael Baumecker (Humboldt Universität zu Berlin), Rassow Schatz (Väderstad GmbH und Ökolandwirt) und Thomas Kläber (Pflanzenproduktion Agrargenossenschaft Ranzig e.G.) waren sich dahingehend einig, dass richtig angewendete Technik nicht das Bodenleben zerstört. Der Boden ist das wichtigste Hab und Gut des Landwirtes. Deshalb liegt es im Interesse der Landwirtschaft, den Boden so zu bearbeiten, dass das Bodenleben erhalten bleibt und durch Anbautechniken gefördert wird.

 



Am BraLa-Stand von UGT, ZALF und agrathaer haben ein Bodengefüge-Modell in 3D-Optik und ein Bodenprobenentnahmegerät die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich gezogen. Vorgestellt wurde hier das Projekt DIWELA, das genau den Zahn der Zeit der Bodenforschung trifft. In diesem Projekt werden in Langzeitversuchen Bodengefüge mit einem Computertomographen untersucht. Mit den Ergebnissen wird ein Diagnose-Werkzeug für die Praxis erstellt, mit dessen Hilfe der ökologische Bodenzustand ermittelt werden kann.

 

IPS ins richtige Licht rücken!
Vier Workshops zur Kommunikation im integrierten Pflanzenschutz (IPS) erfolgreich durchgeführt.

 

 


Integrierter Pflanzenschutz ist in der Landwirtschaft ein wichtiges Thema und wird, besonders in der Öffentlichkeit, kontrovers diskutiert. In den vier Workshops zur Kommunikation im integrierten Pflanzenschutz wurden Werkzeuge und Methoden erarbeitet, wie Botschaften zielgruppenspezifisch gesendet werden können. Ob Hoftage, Blog oder Pressemitteilungen, wer ein paar Regeln einhält, kann mit seinen Botschaften Öffentlichkeit, Kollegen oder auch die Politik erreichen.


Insgesamt nahmen 81 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus landwirtschaftlicher Praxis, Wissenschaft, Verwaltung, Beratung, Bildung und Wirtschaft an den deutschlandweiten Workshops teil. Einige hatten reale Anliegen andere wollten sich eine Überblick verschaffen, wie man bedarfsgerechte Maßnahmen und Lösungen für eine verbesserte Kommunikation im IPS entwickelt. Vor der Maßnahmenplanung vermittelte der Fachjournalist Dietrich Holler (►vox viridis GmbH) in einem Crash-Kurs den Teilnehmern nützliche Tipps und Hinweise für eine proaktive Öffentlichkeitsarbeit in der Landwirtschaft und den professionellen Umgang mit Medien und Medienvertretern.


Die Veranstaltungen wurden von agrathaer durchgeführt und fanden in Eltville (Hessen), Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz), Bernburg (Sachsen-Anhalt) und Hannover (Niedersachsen) und waren auf die besonderen regionalen Ansprüche abgestimmt. Es wurde viel Raum für Interaktion und Austausch geboten. Dabei wurde immer wieder diskutiert, wer für die Kommunikation von IPS-Themen verantwortlich sein könnte. Wie fruchtbar ein interdisziplinärer Austausch und die Verknüpfung von fachspezifischen Themen (Pflanzenschutz) mit anderen Themen (Kommunikation) sein können, zeigen die von den Teilnehmern entwickelten Kommunikationsmaßnahmen. 

 

 


 

 

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agrathaer GmbH

 

Eberswalder Straße 84

15374 Müncheberg

 

Tel.: +49 33432 82 149

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