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Neuigkeiten rund um Agrathaer

 

agrathaer auf dem Kongress

„Energieautonome Kommunen“ in Freiburg

 
 Am 10. und 11. April 2013 wird agrathaer auf dem Kongress „Energieautonome Kommunen“ in Freiburg i. Br. vertreten sein. Neben einem Workshop zum Thema Beteiligungsmanagement wird agrathaer mit ontopica auch als Aussteller Teil nehmen.
Der Gemeinschaftsstand der agrathaer und ontopica GmbH steht unter dem Motto „Online Partizipationsverfahren“. Dort kann man sich rund um das Thema Online Partizipation im energiepolitischen Kontext informieren. Aufhänger ist der bislang in Deutschland einmalig durchgeführte Online Dialog Energie bei uns im Rahmen der Erstellung des Regionalen Energiekonzeptes Oderland-Spree. Der Online Dialog wird auch Thema im Rahmen des Workshops Beteiligungsmanagement sein, der am 10.04. auf dem Kongress stattfindet.
Der Kongress „Energieautonome Kommunen“ findet nun zum dritten Mal statt, erstmalig im Jahr 2011. Der Kongress entstand auf Initiative der enerchange – agentur für erneuerbare energien und dem fesa e.V. Ziel ist es,den Bildungsprozess im Bereich der Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Hierzu werden Kompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen, vor dem Hintergrund zu einer nachhaltigen Energiewende in Kommunen beizutragen, gebündelt und vermittelt. Der Beteiligung von Akteuren in Gestaltungs- und Beteiligungsprozesse kommt bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende eine Schlüsselrolle zu.
Die Anmeldung zum Kongress ist noch bis zum 3. April 2013 möglich. 
 
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Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“
 
Im Rahmen der Strategie Europa 2020 (Horizon 2020) hat die Europäische Kommission die künftigen Herausforderungen für die EU benannt. Ziel von Europa 2020 ist die Schaffung von intelligentem, nachhaltigem und integrativem Wachstum. Dabei wurde seitens der Kommission der Forschung und Innovation eine Schlüsselrolle für die Bewältigung der Herausforderungen zugewiesen. Daher wurde in der Leitinitiative „Innovationsunion“ ein neues Konzept zur Stärkung und Förderung der gesamten Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationskette der Europäischen Innovationspartnerschaften (EIP) entwickelt und zur Umsetzung vorgeschlagen. EIP verfolgen das Ziel, eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und Bedarf auf der Anwendungsseite zu schlagen. Auch im Agrarsektor wurde festgestellt, dass es zwischen der Forschung und der landwirtschaftlichen Praxis eine Lücke gibt. Forschungsergebnisse werden nicht optimal in tatsächliche Innovationen im Agrarsektor transferiert. Systematische Rückmeldungen der Praxis an die Wissenschaft hinsichtlich des Forschungsbedarfs finden nur begrenzt statt. Diese Lücke soll auch im Sektor Landwirtschaft durch das Instrument der EIP geschlossen werden.
 
Die Umsetzung der EIP soll durch operationelle Gruppen (OPG) erfolgen. Die OPG sollen dabei alle wesentlichen Akteure entlang der Innovationskette einbinden, d.h. Landwirte, Wissenschaftler, Berater und Unternehmen sollen gemeinsam Projekte zur Unterstützung und Verbesserung im Bereich Innovation und anwendungsbezogener Transfer erproben und durchführen.
Es ist vorgesehen, dass die EIP „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert werden soll. Die nähere Ausgestaltung des Instruments EIP und OPG ist noch nicht abschließend geregelt. Es ist davon auszugehen, dass dies erst in 2013 erfolgen wird.

Machbarkeitsstudie Welterbe Grünes Band

 

Im Zuge eines neuen F+E Vorhabens wird zwischen 2012 und 2014 bewertet, inwiefern das Grüne Band das Potenzial besitzt als UNESCO-Welterbestätte nominiert zu werden.

 

In Kooperation mit dem  Institut für Landespflege der Universität Freiburg werden in dem zweijährigen Projekt die herausragenden Natur- und Kulturwerte und die damit verknüpften Gebiete des Grünen Bandes in Deutschland und Europa, evaluiert. Vorgegeben durch die Arbeitsrichtlinien der Welterbekonvention wird das Grüne Band unter verschiedenen Aspekten analysiert und global mit ähnlichen Stätten verglichen. Darunter fallen u.a. der herausragende, universelle Wert, die Nominierungskriterien, die Aussage über Integrität (Erhaltungszustand und Naturnähe) und Authentizität sowie Schutz- und Managementmechanismen der zu nominierenden Stätte. 

 

Mehr zu: BfN Projektsteckbrief UNESCO-Weltnaturerbe in Deutschland

Mehr zu: Das Grüne Band in Europa

Digitale Bürgerbeteiligung an der Energiewende

 

Der erfolgreiche Umbau der Energieversorgung in Deutschland passiert nicht irgendwo, sondern bei den Menschen vor Ort. Die Region Oderland-Spree geht diese Herausforderung aktiv an. Ab sofort können sich interessierte Bürger, Medienvertreter, kommunale Entscheider und Unternehmen auf einer Diskussionsplattform an der  Gestaltung des Regionalen Energiekonzeptes beteiligen - eine bundesweite Premiere.

Im Energiekonzept werden im Auftrag der Regionalen Planungsgemeinschaft durch die agrathaer GmbH energiepolitische Zukunftsszenarien für Oderland-Spree entwickelt und Handlungsempfehlungen gegeben. Die Bürger können dabei in einer ersten Phase Vorschläge und Anregungen zur Ausgestaltung der zukünftigen Energienutzung in Oderland-Spree zur Diskussion stellen und kommentieren. Anschließend gibt es die Möglichkeit die aus den Vorschlägen erstellten Maßnahmen zu bewerten. Die Ergebnisse dieses Prozesses fließen in das Regionale Energiekonzept ein.

 

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Kontakt

agrathaer GmbH

 

Eberswalder Straße 84

15374 Müncheberg

 

Tel.: +49 33432 82 149

info[at]agrathaer.de

 

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