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Projekte

Entwicklung/ Erprobung einer konservierenden Bodenbearbeitung im ökologischen Gemüseanbau (BioStripPlant)

 

Projektlaufzeit: 07.07.2021 – 31.12.2024

 

Auftraggeber:


Das Projekt BioStripPlant wird im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" (EIP-AGRI) durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.

 

 

Ansprechpartner:


Isabell Szallies ►eip.biostripplant@agrathaer.de ►033432/82-299

 

Operationelle Gruppe:

 

Bio-Alpakaland Götze/ Riesener GbR, Bio-Gärtnerei Watzkendorf GmbH, Bauernhof Weggun GmbH, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V., Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V.

 

Leadpartner: agrathaer GmbH

 

 

 

BioStripPlant Blog

 

Beginn der kommenden Saison: Aussaat Erdklee und Grünroggen/ Erbse-Gemenge

15.09.2022

 

 

Wie beim OG-Treffen im August besprochen, werden wir für das kommende Jahr die Flächen für den Anbau auf den Betrieben auf nur eine Gemüseart verringern, aber die drei Varianten beibehalten. Zwei weitere Änderungen: der Erdklee wird bereits im Herbst ausgesät statt wie in der Saison 2021/2022 im Frühjahr und anstelle von reinem Grünroggen wird ein Getreide-Leguminosen-Gemenge ausgebracht.

Als erste ausgesät haben die Kolleginnen aus Weggun und vom IGZ. Wir sind schon sehr gespannt, ob sich Erdklee, Grünroggen und Wintererbse gut entwickeln werden und wir im kommenden Jahr eine schöne Mulchschicht erhalten.

     
Ausgesäte Fläche in Weggun.
Foto: M. van der Hulst, Bauernhof Weggun
   

 

Treffen der EIP-Community in Hannover - BioStripPlant zum ersten Mal dabei!

07.09.2022

Zum ersten Mal auf einer deutschlandweiten EIP-Veranstaltung konnte sich „BioStripPlant“ mit einem Poster präsentieren. Zur Veranstaltung lud die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume am 07. und 08. September zum „6. OG-Workshop – EIP-Agri und AKIS: So geht es weiter“ nach Hannover. Die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich aus Mitgliedern der Operationellen Gruppen, Innovationsdienstleistern, Bewilligungsstellen und Ministerien zusammen. Auch aus Österreich, Luxemburg und Polen nahmen Vertreter von Innovationsdienstleistern oder Ministerien teil. Neben dem Austausch wurde über die kommende Förderperiode und deren Ausgestaltung diskutiert.

 

Die Dokumentation der Veranstaltung ist hier einzusehen.

 

   
Angeregte Diskussionen bei der Postersession.
Foto: I. Szallies, agrathaer
   

 

Feldtag bei der LFA am 31.08.2022

31.08.2022

 

Der assoziierte Partner Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LFA) lud Schaffende in der Land- und Gartenwirtschaft zum Feldtag nach Gülzow-Prüzen ein. Wir konnten uns dort mit einem Stand und einer Vorführung unseres Geräts präsentieren und kamen mit anderen Ausstellenden und Besuchern ins Gespräch.

 

Die Dokumentation der Veranstaltung ist hier einzusehen.

Daniel Riesener erzählt bei der Feldpräsentation von seinen Erfahrungen mit dem Strip-Till-Gerät.
Foto: K. Heistermann, IGZ e.V.
   

 

 

Zweites OG-Treffen: Diskussionen und heißer Sonnenschein in Weggun

18.08.2022

 

Am 18. August trafen sich bei Hitze und Sonnenschein die OG-Partner zum zweiten Mal. Gastgeber war der Bauernhof Weggun. Gemeinsam wurde über die bisherige Versuchssaison 2021/2022 diskutiert und die Planung für die kommende Saison 2022/2023 besprochen. Ein kleiner Rundgang über den Betrieb rundete das Treffen ab. Mit leckeren Bio-Eiern, vielen Arbeitsaufträgen und neuer Motivation konnten alle Partner wieder am Abend nach Hause fahren.

 

 
Betriebsbesichtigung.
Foto: I. Szallies, agrathaer
 
Nach getaner Arbeit noch ein Gruppenfoto der OG.
Foto: G. Lissek-Wolf, IDL

 

Entnahme der Nmin-Proben

07.07.2022

 

 

Zwischenstand auf den Flächen: Wie ist die Versorgung mit Stickstoff im Boden? Ist eine Kopfdüngung von Nöten?

Um diese Frage zu beantworten, wurden 16 Stichproben in 0 – 30 und 30 – 60 cm Tiefe pro Variante genommen. Bei 3 Kulturen mal 3 Varianten mal 3 Betrieben kommt da eine Menge zusammen!

Wir sind schon sehr auf die Ergebnisse gespannt, auch wenn der Eindruck unserer Praktiker ist: Die Kulturen wachsen gut und sind ausreichend versorgt.

Mit Bohrstöcken und Hammer wurden die Bodenproben aus 0 – 60 cm Tiefe in allen Varianten entnommen.
Foto: K. Heistermann, IGZ
   

 

 

Die TDR Sonden werden installiert

21.06.2022

 

 

 

Im Projekt wollen wir die Auswirkungen der verschiedenen Varianten auf die Bodenfeuchte untersuchen. Aus diesem Grund wurden seitens des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V. TDR-Sonden auf allen drei Standorten in den drei Varianten im Porree eingebaut um auch hierzu Aussagen treffen zu können. TDR bedeutet "Time Domain Reflectometry" und bezeichnet die Variante zur Messung der Bodenfeuchte.

Nun gilt es, die Daten regelmäßig auszulesen und die Batterien zu wechseln. Wir sind schon sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse!

Löcher für die TDR-Sonden und die Kabel werden in der Kontrollvariante des Porree gegraben.
Foto: K. Heistermann, IGZ
   

 

Pflanzung von Porree, Sellerie und Weißkohl in (zunächst) zwei von drei Betrieben

01.06.2022

 

Zwei Wochen nach dem Ziehen der Streifen mit Einbringung der Schafwollpellets können die Jungpflanzen eingebracht werden. Hierfür werden alle Hände benötigt, um die über 10.000 Pflanzen von Weißkohl, Porree und Sellerie in die Erde zu bringen. Die OG-Partner sind mit vollem Einsatz dabei. Leider führt Regen dazu, dass die Äcker teilweise unbefahrbar sind und der dritte Betrieb erst ein paar Tage später bepflanzt werden kann. Zum Glück sind alle mit großem Engagement dabei und es kann nachgeholt werden!

 

Die OG-Partner beim Pflanzen.    
Pflanzung von Weißkohl in der Mulchvariante durch die OG-Partner.
Foto: D. Riesener
 
Nahaufnahme von Lauch-Jungpflanzen in der Streifen-Saatreihe.
Foto: Hecker, agrathaer

 

 

 

Großer Einsatz: Die Stripes werden gezogen!

17.05.2022

Das Strip-Till-Gerät zieht die Streifen in der Mulchvariante.
 

Das Wetter ist trocken, die Pflanzen sind ausreichend groß, der Grünroggen steht kurz vor der Blüte – somit ist es Zeit für unsere Unterfußdüngung mit Schafwollpellets und den ersten Einsatz mit unserem Strip-Till-Gerät!

Wir wählen eine unterschiedliche Einsaattiefe für den Porree und befahren alle drei Varianten. Daniel, unser Maschinenmeister und OG-Partner, hat Schlepper und Gerät voll im Griff. Wir schaffen es, alle drei Betriebe an einem Tag zu „strippen“ – und lernen viel fürs nächste Mal.

Foto: Szallies, agrathaer

 

 

07.03.2022

 

Das Strip-Till-Gerät ist beim Händler angekommen! Nun können wir beginnen, mögliche Modifikationen zu entwickeln und für die Versuche des Projekts vorzunehmen.

 

Foto: D. Riesener

 

 

03.03.2022

 

Die Aussaat geht los! Unsere Betriebe in Weggun und Biohof Alpakaland bereiten die Kleeaussaat vor – dank dem kalten Wetter der letzten Tage können die Böden gut befahren werden.

 

Foto: D. Riesener

 

 

Versuchsplanung und Co-Creation in Watzkendorf

28.02.2022

 

  Das erste Präsenztreffen der OG war äußerst erfolgreich. Es wurden Details der diesjährigen Versuchsplanung geklärt und in einem Co-Creation Workshop gemeinsam Innovationen kreiert. Eine Besichtigung der Gewächshäuser der Bio-Gärtnerei Watzkendorf bei Minusgraden und Sonnenschein rundeten das produktive und angenehme Treffen ab.
Foto: Szallies, agrathaer

 

Erstes offizielles Treffen der Operationellen Gruppe (OG) BioStripPlant

 

03.12.2021

 

Das erste offizielle OG-Treffen nach Bewilligung fand online statt. Neben dem Kennenlernen standen die Definition der Erwartungen der Projektteilnehmer und der Fahrplan für das Projekt im Fokus. Trotz non-physischem Beisammensein herrschte eine positive Atmosphäre und alle freuten sich auf die intensive Zusammenarbeit in 2022.

 

 

 

Projektinformation

Entwicklung und Erprobung einer konservierenden Bodenbearbeitung im ökologischen Gemüseanbau - BioStripPlant

 

In Brandenburg und Berlin steigt die Nachfrage nach Gemüse aus ökologischem Anbau. Hoher Wasserverbrauch und Nährstoffbedarf bei kurzer Kulturdauer und sich verschärfenden Klimabedingungen sind Herausforderungen, denen sich die Gemüseanbauer in der Region stellen müssen. Der Erhalt und die Verbesserung der Fruchtbarkeit der Böden an sehr heterogenen, aber überwiegend sandigen Standorten in Brandenburg erfordern kostspielige Maßnahmen bei begrenztem Budget und geringen Personalkapazitäten. Daher sind zielgerichtete Innovationen notwendig, um die wirtschaftliche Situation der Gemüsebetriebe zu verbessern und gleichzeitig zum Umweltschutz beizutragen.

 

Mit Feld– und Exaktversuchen auf den Produktionsflächen der Betriebe bzw. des IGZ sollen innerhalb von drei Jahren geeignete Kombinationen zwischen Gemüsekulturen und Untersaaten sowie geeignete Verfahren zur streifenförmigen Bodenbearbeitung und Pflanzung ermittelt werden. Grundlegend ist dabei das Strip-Till- & Strip-Plant Verfahren, welches im Ackerbau bereits erprobt ist. Die Übertragung des Verfahrens wird durch die Erfahrungen im Projekt ergänzt, an die regionalen Bedingungen angepasst und das Verfahren durch die OG-Partner weiterentwickelt.

 

Ziel ist es, das Strip-Till– & Strip-Plant Verfahren vom Ackerbau in den ökologischen Gemüseanbau in Nordostdeutschland zu übertragen. Die Streifenbearbeitung (Strip-Till) ist ein Verfahren der reduzierten Bodenbearbeitung, wo ausschließlich in der späteren Pflanzreihe der Boden bearbeitet wird. Neben den Auswirkungen auf Unkrautdruck und Bodenfeuchte wird auch die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens untersucht. Für den ökologischen Gartenbau in Brandenburg kann sich eine Verbesserung hinsichtlich Klimaanpassung und Resilienz ergeben. Als Ergebnis steht ein unter Praxisbedingungen evaluiertes Produktionsverfahren für den ökologischen Gemüsebau.

 

 

Assoziierte Partner:

 

>>Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern, Bereich Gemüsebau - Düngung und Bewässerung

>>Kreisbauernverband Potsdam-Mittelmark

>>Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V.

 

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